Evidenzbasierte Cannabismedizin für bessere Behandlungsergebnisse
Medizinisches Cannabis ist ein reguliertes, pharmazeutisches Arzneimittel, das von Ärztinnen und Ärzten für eine Reihe chronischer Erkrankungen verschrieben wird. Astrasana stellt sicher, dass Patientinnen und Patienten in der Schweiz und Europa Zugang zu Produkten höchster Qualität haben.
Was ist medizinisches Cannabis?
Medizinisches Cannabis bezeichnet pharmazeutische Zubereitungen aus der Pflanze Cannabis sativa, die von Ärztinnen und Ärzten zur Behandlung spezifischer Erkrankungen verschrieben werden. Im Gegensatz zum Freizeitgebrauch unterliegt medizinisches Cannabis strengen Qualitätskontrollen, standardisierter Dosierung und laufender klinischer Überwachung.
In der Schweiz ist medizinisches Cannabis seit 2022 ohne Spezialbewilligung des Bundes auf Rezept erhältlich. Diese regulatorische Änderung hat den Zugang zu cannabinoidbasierten Therapien für Patientinnen und Patienten über ihre behandelnde Ärztin oder ihren behandelnden Arzt und lizenzierte Apotheken deutlich vereinfacht.
Anerkannte Indikationen
Medizinisches Cannabis wird bei verschiedenen Erkrankungen verschrieben, bei denen konventionelle Behandlungen unzureichend sind oder inakzeptable Nebenwirkungen verursachen.
Chronische Schmerzen
Neuropathische, entzündliche und therapieresistente chronische Schmerzzustände, einschliesslich tumorbedingter Schmerzen und Fibromyalgie.
Spastizität
Muskelspastik bei Multipler Sklerose (MS) und anderen neurologischen Erkrankungen, wenn konventionelle Antispastika unzureichend wirken.
Übelkeit & Chemotherapie
Chemotherapie-induzierte Übelkeit und Erbrechen (CINV), die auf herkömmliche antiemetische Behandlungen nicht ausreichend anspricht.
Epilepsie
Therapieresistente Epilepsieformen, insbesondere bei pädiatrischen Patienten mit Dravet-Syndrom oder Lennox-Gastaut-Syndrom.
Angststörungen & PTBS
Angststörungen und posttraumatische Belastungsstörungen, wenn konventionelle Pharmakotherapie unzureichend war.
Appetitlosigkeit
Kachexie und Appetitlosigkeit bei HIV/AIDS, Krebs oder anderen konsumierenden Erkrankungen.
Wie Patientinnen und Patienten in der Schweiz Zugang zu medizinischem Cannabis erhalten
Seit August 2022 können Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz medizinisches Cannabis direkt verschreiben — eine Spezialbewilligung des Bundes ist nicht mehr erforderlich.
Ärztliche Konsultation
Die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt prüft, ob medizinisches Cannabis eine geeignete Behandlungsoption ist, basierend auf Zustand und Krankengeschichte.
Rezeptausstellung
Die Ärztin oder der Arzt stellt ein Betäubungsmittelrezept aus, das Produkt, Dosierung und Behandlungsplan spezifiziert.
Abgabe in der Apotheke
Die Patientin oder der Patient löst das Rezept in einer lizenzierten Apotheke ein, die pharmazeutisches medizinisches Cannabis führt.
Laufende Behandlung
Regelmässige Nachkontrollen bei der verschreibenden Ärztin oder dem Arzt stellen die optimale Dosierung sicher und passen den Behandlungsplan bei Bedarf an.
Seit dem 1. August 2022 kann medizinisches Cannabis in der Schweiz ohne Ausnahmebewilligung des BAG verschrieben werden. Rechtsgrundlage: Änderung von Art. 8 Abs. 5 des Bundesgesetzes über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe (BetmG; SR 812.121), verabschiedet am 19. März 2021.
BAG — Gesetzesänderung CannabisarzneimittelPharmazeutisches Cannabis von Astrasana
Astrasana vertreibt ein kuratiertes Portfolio medizinischer Cannabisprodukte über ihre Swissmedic-lizenzierten Tochtergesellschaften. Von hochdosierten THC-Blüten bis zu standardisierten Extrakten erfüllen unsere Produkte die strengsten pharmazeutischen Qualitätsstandards und sind über unser Netzwerk von Partnerapotheken in der Schweiz erhältlich.
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