Die Astrasana Gruppe gibt bekannt, dass ihre Tochtergesellschaft Astrasana Pharma AG die Anbaulizenz für medizinisches Cannabis von Swissmedic erhalten hat. Diese ermöglicht den kontrollierten Anbau von Cannabispflanzen mit THC-Gehalt über 1% und stellt einen wichtigen Meilenstein dar.

Umfassendes Lizenzportfolio

Mit der Swissmedic-Anbaulizenz der Astrasana Pharma AG, den pharmazeutischen Grosshandelsbewilligungen (GDP) und Betäubungsmittelbewilligungen der Bogen Pharma AG in der Schweiz sowie der vollständig lizenzierten Astrasana Pharma s.r.o. in Tschechien ist die Gruppe international optimal aufgestellt, um die medizinische Cannabisversorgung in Europa aktiv mitzugestalten.

Der Anbau in der Schweiz erfolgt im Auftrag der Bogen Pharma AG, welche für Verarbeitung und Distribution an Apotheken und medizinische Einrichtungen verantwortlich zeichnet.

Strategischer Ausblick

CEO Yves Antoniazzi erklärt: «Mit unserer international abgestimmten Struktur und regulatorisch zertifizierten Tochtergesellschaften sind wir bestens positioniert für Wachstum in der Schweiz und Tschechien.»

Die Astrasana Gruppe verfolgt einen vertikal integrierten Ansatz von Kultivierung über Verarbeitung bis Distribution — und gewährleistet damit die volle Kontrolle über die Wertschöpfungskette und höchste pharmazeutische Qualitätsstandards.

Regulatorischer Kontext

Die Erteilung einer Swissmedic-Anbaulizenz für Cannabis mit einem THC-Gehalt über 1% ist an strenge Auflagen gebunden. Antragsteller müssen umfassende Sicherheitskonzepte, qualifiziertes Personal und eine GMP-konforme Infrastruktur nachweisen. Die Lizenz unterliegt regelmässigen Inspektionen durch Swissmedic und kann bei Nichteinhaltung der Auflagen entzogen werden.

Für die Astrasana Gruppe bedeutet diese Lizenz die Vervollständigung ihres regulatorischen Fundaments in der Schweiz. Zusammen mit der bestehenden Produktionsanlage in Tagelswangen und den Vertriebsbewilligungen der Bogen Pharma AG ist das Unternehmen nun in der Lage, den gesamten Wertschöpfungsprozess von der Pflanze bis zum Patienten in der Schweiz abzubilden. Dies reduziert die Abhängigkeit von internationalen Lieferketten und stärkt die Versorgungssicherheit für Schweizer Patientinnen und Patienten.